STORY 2010

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Nord-Lauf / Wedemark-Rallye / Seite 54
Die West-Berliner galten in diesen 70er Jahren als eine etwas benachteiligte Spezies. Denn sie kamen zwar gerne und in Massen in den Westen, Rallyefahren war aber nicht unbedingt ihre Stärke...
Natürlich gab es Ausnahmen (Altmeister Leonhard, Heidi Hetzer...) - aber der "Insel-Berliner" hatte ein hammerhaftes Gerät, keine Chance, es auszuprobieren - außer auf der Avus - und häufig eine etwas laute, irritierende Selbsteinschätzung.
Nur bei der "Wolfsburg-Berlin" waren sie ganz gut dabei - und häufig bei der Tour d'Europe. Ausdauernd lange Strecken fahren (Transit-Autobahn...) - das konnten sie tadellos...
Ich bemühe mich gerade etwas krampfhaft um einen Übergang, mit dem ich die irre, historischen Bedeutung dieses Berliner Sieges geboten zu würdigen gedenke.

Tatsächlich haben Meinhardt /Ehseluns nämlich historisch betrachtet mit dem Sieg bei der Wedemark eine gute HRC-Tradition


der frühen Jahre fortgesetzt, als z.B. noch Sobkowski /Thamm (Sieger Tour d'Europe) im HRC dabei waren - und um glanzvolle Erfolge stritten (Vize 2002).

Sooooo erfolgreich sind Frank und Sabine (noch) nicht. Aber beim vierten Start schon ein Sieg! Das hat Hauptstadt-Niveau!

Frank ist aber in Wahrheit gar kein Berliner, sondern Thüringer und so fährt er ja auch.
Die Strohballen-Einlage in WP 2 (erwischt !!!) ist natürlich die Ausnahme...?

Wenngleich - Salto-Historico - die Berliner haben auch Stroh-Tradition. Biskup /May verloren 2002 das Championat nach einem Strohballen-Treffer... - "Icke"-Tradition ?

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fotos: archiv; stech, dietrich
text: rolf blaschke
aktualisiert: 04.09.2010