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02.07.
Axel u. Kirsten Stecken / Meldung: "Nach fast 15 Jahren ununterbrochenem Motorsport ist zunächst einmal das Auto fertig: Zwei große Probleme gibt es, nämlich zum einen der Längsholm rechts unter den Türen, und zum anderen die Vorderachsgummis. Da es sich um ein 1960er Auto handelt, ist eine Vorderachse "erste Ausführung" verbaut. Diese wurde überhaupt nur ein Jahr lang gebaut. Die Vorderachsgummis für die erste Ausführung sind rar wie Mauszähne und kosten mittlerweile fast 500 € das Paar. Meine sind im Moment kaputt. Wenn ich jetzt neue einbaue, sind die im Zweifel nach einem oder zwei Sprüngen (Main-Kinzig) auch wieder kaputt. Mach ich nichts, besteht die Gefahr, das beim nächsten Sprung (es reicht, wenn ich ordentlich aus den Federn komme) die |
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Vorderachse nach unten geht, mit ihr der Motor nach unten nickt und dann mit dem Ventilatorflügel in den Kühler hackt. Ich muss es nicht sagen, auch der Kühler ist beim 300er ein spezieller (16 Liter Kühlwasser), der Preis auch. Das ganze Problem ist gelöst, wenn ich eine Vorderachse "zweite Ausführung" einbaue: erstens sind diese Vorderachs- gummis Massenware und kosten 40€. Sie sind wesentlich stabiler und halten dementsprechend länger. Zweitens passt der 300er Motor nicht zur Vorderachse "erste Ausführung", denn als der 300er auf den Markt kam, wurden schon alle Heckflossen mit der "zweiten Ausführung" ausgerüstet. Drittens verbessert sich die Spurstabilität und das Einlenkverhalten, gleichzeitig reduzieren sich die notwendigen Lenk- kräfte. Um den Wagen umzubauen ist allerdings das Einschweißen zweier zusätzlicher Anlenkpunkte erforderlich. Diese Aufnahmen habe ich seit 15 Jahren. Ich habe sie vorausschauender Weise aus einem Schlachtfahrzeug herausgeschnitten. Allerdings geht das Einschweißen ausschließlich auf einer Richtbank!!! Und eine solche steht mir voraussichtlich nächsten Monat zur Verfügung. Das ist eine nahezu einmalige Gelegenheit, denn auch diese Bänke sind natürlich rar. Auf der Bank, die ich voraussichtlich haben kann, stand jetzt 1 1/2 Jahre eine Pagode, die jetzt runterkommt, und ein 6.3er wartet schon (größeres Projekt). Wenn alles klappt kann ich mich dazwischenschieben. Bei der Gelegenheit würde ich gleichzeitig das zweite große Problem des Autos lösen, nämlich den rechten Holmen. Als ich das |
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Auto 1991 gekauft habe (..für unglaubliche 3000 DM!, es fuhr...) war das Auto rosttechnisch völlig i.O. mit Ausnahme der beiden Holmen. Der rechte war repariert (geflickschustert), der linke lag als Neuteil dabei. Den linken habe ich seinerzeit ersetzt, das ist i.O.. Aber der rechte ist jetzt endgültig durch, das Auto wird weich und wenn ich nicht bald was unternehme, werde ich weitere Schäden am Fahrzeug bekommen. Ganz abgesehen davon, dass auch der TÜV nicht mehr mitspielt. Den rechten Holmen habe ich übrigens seit Weihnachten vor zwei Jahren als Neuteil in der Garage liegen. Ich hoffe erstens, dass das alles jetzt klappt und ich diese Sache in Angriff nehmen kann. Ich hoffe zweitens, dass alles nicht allzu lange dauert und ich bald das Auto wieder einsetzen kann. Auf jeden Fall wollen wir dieses Jahr noch wieder fahren. Aber Du kannst sicher nachvollziehen, das ich derzeit keine wirklich genaue Planung von mir geben kann. Ich werde Dich auf dem laufenden halten. Und wenn das Auto auf der Richtbank steht gibt´s natürlich Fotos. 01.12.2012 Um ehrlich zu sein: Ich bin mit dem Auto noch nicht sehr viel weiter, aber der Winter ist ja noch lang. Und zum Champions-Day würden wir wohl auch kommen, wenn´s terminlich irgendwie passt. Viele Grüße aus Düsseldorf Kirsten und Axel |
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